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Mein Weinblog

Der Fotograf als Winzer

Dienstag, 4. Juli 2017 - 07:39 Uhr
Weingut zu verkaufen...

Schilder mit der Aufschrift WEINGUT ZU VERKAUFEN könnte man unter Umständen künftig vermehrt lesen, wenn man durch die deutschen Weinanbaugebiete fährt. Unter der Überschrift NACHFOLGER GESUCHT habe ich dieser Tage einen interessanten Artikel gelesen. Darin wurde berichtet, dass die Zahl der Weingüter, die keinen Nachfolger mehr finden, steigt. So war zu lesen, dass in 90 Prozent der Fälle ältere Winzer verkaufen, weil keine Kinder da sind oder diese das Weingut nicht weitermachen wollen. Der Verkauf und die Übergabe der Weinberge sei wirklich ein Schritt schweren Herzens, denn der Betrieb war oft über viele Generationen in Familienhand. Die Käufer seien meist Quereinsteiger, die ihren eigenen Wein machen wollen. Oder Unternehmer, die langfristig eine solide Anlage in einem eigenen Weingut sehen, das über Generationen weitergegeben werden kann.

Dass dieser (unternehmerische...) Gedanke offensichtlich nicht ganz von der Hand zu weisen ist, erfährt man derzeit auch an der Hessischen Bergstraße, dem kleinsten Weinanbaugebiet. Hier eröffnete in Bensheim am Wochenende das WEINGUT SCHLOSS SCHÖNBERG. In einem Flyer liest man: Es weht ein frischer Wind an der Hessischen Bergstraße! Und dieser Satz gleich mit Ausrufezeichen. In Auerbach und Schönberg sind die 6,5 Hektar Rebflächen, die bewirtschaftet werden. Das junge Team, an der Spitze Winzerin Rabea Trautmann, hört nach eigenen Angaben auf sein Bauchgefühl und gibt den Reben und Weinen Freiraum. Auch, in dem man die Natur im Weinberg natürlich sein lässt. Die Herzen der Weinmacher an der Grieselstraße schlägt für Burgunderweine, die man vermehrt an die Bergstraße bringen möchte.

Bei uns tut sich was in Sachen Wein!! Man darf also gespannt sein...

Übrigens: Ich denke weder daran, meine Reben zu verkaufen, noch vielleicht im Ruhestand mir als kleiner aber feiner Winzer ein Weingut zuzulegen. Wenigstens im Moment noch nicht. Man soll aber bekanntlich nie NIE sagen....

Mittwoch, 28. Juni 2017 - 19:17 Uhr
Es wir hoffentlich etwas kühler

Diese Hitze ist ja nicht so mein Ding!! Temperaturen weit über 30 Grad mag ich nicht unbedingt. Und selbst in meinem kleinen Wingert wurde es nicht kühler. Es zog zwar ein leichtes Lüftchen um meine Reben, aber das war eher warm. Ich hab zwar mal den Grill aufgebaut und Steaks und Bratwürste zum Abendessen aufgelegt, aber es war halt warm! Dazu gab es leckeren selbst gemachten Kartoffelsalat, den ich sehr gerne esse. Ein herzliches Dankeschön an meine Frau!! Und natürlich ein Gläschen kühlen Wein. Passend zum Essen, zum sommerlichen Abend und zum Ausklingen des Tages. Es war eine SOMMER-LIEBE der Winzergenossenschaft in Kallstadt. Verführung - Leidenschaft - Frische - Früchte - Träume... Ein wirklich leckerer 2015er Dornfelder Rosé. Bei meinem nächsten Einkauf darf der bestimmt nicht fehlen!!!
Heute habe ich übrigens eine 2011 Riesling Spätlese feinherb aus der Lage Bensheimer Paulus im Glas. Es war der Königinnenwein von Franziska Mohr. Sie war Bergsträßer Gebietsweinkönigin 2012/2013. Jetzt habe ich noch eine Flasche. Die werde ich wohl noch ein bisschen zur Erinnerung aufheben. Toller Wein vom Weingut Mohr in Bensheim.
Bereit gelegt habe ich heute den Wein, den Königin Elisabeth von England bei ihrem Besuch in Deutschland getrunken hat. Ich habe ja noch drei Flaschen vom Staatsweingut ergattert. Bin gespannt, wie der schmeckt!! Werde natürlich darüber berichten. Es muss aber erst mal kühler werden...

Mittwoch, 21. Juni 2017 - 09:36 Uhr
Winzer und Motorradfahrer sind nett

Die Wettervorhersagen haben es gemeldet: Es wird ein heißerTag! Also begann dieser recht früh im Wingert! Das morgendliche Frühstück - ausnahmsweise mal dort - mit duftendem Kaffee, leckerer Marmelade, Wurst und Käse mit Blick auf meine Reben. Und das bei Sonnenaufgang. Ganz klar: Es wird ein schöner Tag!!
Beim Grillen einige Tage zuvor habe ich aus der Schatzkammer meines kleinen Weinkellers zwei besondere Schätzchen hervorgeholt: Einen trockenen Muskateller aus der Lage Zwingenberger Steingeröll und am anderen Tag eine trockene Scheurebe aus der Lage Auerbacher Höllberg. Beide vom Weingut Simon-Bürkle in Zwingenberg. Ja, es war ein Versuch, ob denn die Weine zum Grillfleisch und dem gegrillten Gemüse passen. Ergebnis: Den Muskateller mit seinen bekannten Aromen werde ich künftig nur noch zum Ausklang des Tages auf der Terrasse genießen. Die Scheurebe kann ich auch Gästen als Alternative zum trockenen Riesling bei einem Grillabend anbieten. Bin schon gespannt, zu welchem der Weine gegriffen wird.

So schön, wie der Tag begonnen hat, endete dieser dann auch!

Mit unseren Freunden Ute und Peter saßen wir auf dem wunderschönen Heppenheimer Markplatz. Umrahmt von schmucken Fachwerkbauten haben wir eine ganz, ganz kleine Weinprobe gemacht. Zum Forellenfilet tranken wir einen halbtrockenen Riesling der Lage Heppenheimer Eckweg, Ute und Peter entschieden sich für einen trockenen Grauburgunder aus der gleichen Lage. Ihr Wein passte ebenfalls hervorragend zum Spargelsalat und zum Wiener Schnitzel.

Und wieder hat sich gezeigt, dass Weinfreunde nette Menschen sind!
Am Nachbartisch saß ein Gast, der, wie sich herausstellte, nicht nur (wie ich...) Motorrad fährt, sondern auch aus einer Winzerfamilie von der Mosel stammt. Es gab sehr interessante Gespräche über Wein und das Motorradfahren.

Wie gesagt: Ein rundum schöner Tag!!!

Donnerstag, 15. Juni 2017 - 12:49 Uhr
Mein Wingert: Refugium der Ruhe

Es ist einfach traumhaft, Tage (wie diese) im Wingert zu verbringen! Gedankenversunken sitze ich im Schatten, lausche den Vögeln. Es raschelt mal hier und mal da. Weiter weg steht links ein großer Kirschbaum. Die Früchte leuchten dunkelrot in der Sonne. Rechts, etwas näher, auch ein Kirschbaum, der zum Teil schon abgeerntet ist. Die Leiter steht noch im Baum. Der kleine Oleander neben meinen Rebstöcken fängt an zu blühen. Der Große hat, nachdem er umgetopft wurde, jetzt dunkelgrüne feste Blätter. Es hat ihm offensichtlich gefallen, dass seine Wurzeln mehr Platz bekamen!! War ein riesiger Aufwand, das Umtopfen, der sich aber gelohnt hat. Auch sonst grünt und blüht es überall. Ein Anblick, der meinem "Muscat bleu" und der "Suzi" gefallen. Ganz bestimmt!!

Ja, mein kleiner aber feiner Wingert!! Ein Platz, nein..., MEIN Refugium der Ruhe!!
Hier bin ich gerne, genieße die Natur und schalte ab. Und ich beobachte meine Reben, die sich prächtig entwickeln. Bin schon gespannt, wie der Ertrag im Herbst sein wird. Es ist ja noch alles offen...

Hier sitzen, mit Blick auf die Rebstöcke, Zeitung lesen, auf dem Grill Steaks und Bratwürste, leckeren Salat dazu und einen kühlen Wein im Glas: Was will ich als kleiner aber feiner Winzer mehr...

Ach ja: Nach der entspannenden Ruhe gehört dann auch etwas Geselligkeit! Zum Ausklang des Abends waren wir jetzt bei Alex. Er hat wieder kulinarische Köstlichkeiten gezaubert. Für mich gab es leckeren Lachs aus dem Backofen. In einer klassischen bestens abgeschmeckten und nicht aufdringlichen Knoblauchsoße. Dazu einen perfekt gekühlten halbtrockenen Riesling der Lage Eckweg in Heppenheim. Ein schöner Ausklang des Tages. Einstimmung auf den Feiertag!!

Dienstag, 30. Mai 2017 - 09:53 Uhr
Viel zu heiß im Wingert

Was eine Hitze!! Und es soll die nächsten Tage noch so bleiben!

Da kommen mir Erinnerungen an kühle Abende im Wingert in den Sinn. Letzte Woche habe ich mir als kleiner aber feiner Winzer mal wieder die Zeit genommen, meine Reben zu genießen und bei dem Blick in das frische und noch junge Grün etwas Ruhe zu gönnen. Es blüht so wundschön ringsrum und da passen mein Muscat bleu und die Suzi bestens dazu. Der Grill war gleich aufgebaut und zum Glück hatte ich neben Steaks und Bratwürsten natürlich auch einen passenden Wein dabei. "Sommer Cuvee" von der Winzergenossenschaft in Kallstadt. Schön gekühlt... Passte hervorragend. Leider neigt sich mein Vorrat dieses Sommerweines dem Ende entgegen. Aber was würde ich lieber machen, als mal wieder nach Kallstadt zu fahren und einige interessante Stunden in dieser traumhaften Weingegend zu verbringen. Auch natürlich, um Wein zu probieren und meinen kleinen Weinkeller wieder aufzufüllen.

Bei einem Blick in meinen Weinkühlschrank fiel mir dieser Tage eine besondere Flasche auf, die sich offensichtlich (schon länger) versteckt hat. Allein schon das Etikett des Heppenheimer Maiberg Riesling "Selection" vom Weingut Freiberger strahlte mich förmlich an. Also mal schauen, wie er schmeckt, dachte ich. Ungeahnt dessen, welche Überraschung auf mich wartete, zog ich ganz vorsichtig den Korken heraus und schenkte einen ersten Probeschluck ins Glas. Ich war mehr als überrascht!!! Also schenkte ich ein und war auf die Meinung meiner Frau gespannt. "Schön, der schmeckt ja wunderbar", sagte sie. Erst jetzt lüftete ich das Geheimnis: Der Wein, der vor uns hervorragend im Glas stand und mit der goldenen Preismünze bei der Landesweinprämierung ausgezeichnet wurde, war Jahrgang 2008!!
Hut ab.... Ich muss doch wieder mal den Kühlschrank durchforsten. Vielleicht finde ich ja noch die eine oder andere Überraschung...

Montag, 1. Mai 2017 - 13:57 Uhr
Ein Besuch bei der kulinarischen Weingala

Statt Bergsträßer Weintreff, bei dem ich natürlich mit der Kamera unterwegs war, haben wir uns für die KULINARISCHE BERGSTRÄSSER WEINGALA im Heppenheimer "Hotel am Bruchsee" entschieden. Eine Veranstaltung im Rahmen des traditionellen Weinfrühlings. Ein kulinarisches Erlebnis!! Der Diplom-Ingenieur für Weinbau und Oenologie, Christoph Presser, moderierte den Abend, zu dem die Bergsträßer Winzer eG. eingeladen hatte.

Über die ganzen Details zu schreiben, würde die Beiträge in meinem Weinblog sprengen. Aber die Highlights möchte ich doch erwähnen.

Eine klare Ochsenschwanzsuppe mit einem Schuss 2016er Spätburgunder Weißherbst der Lage Laudenbacher Sonnenberg zu verfeinern, hatte was und auf diese Idee wäre ich nicht gekommen. Zum Lachs und Kabeljau mit Buchweizencrepes auf Zitrusfrüchtesoße hat für mich der 2016er rote Riesling Kabinett feinherb der Lage Heppenheimer Eckweg besser gepasst. Als Alternative wurde ein Heppenheimer Schlossberg, ein trockener Sauvignon Blanc, gereicht. Das Kirschsorbet auf einem Heppenheimer Trester war köstlich!! Es hätte mir auch ohne 2014er trockenen Saint-Laurent-Rosé-Sekt geschmeckt. Als Hauptgang gab es dann Maispoulardenbrust mit Bärlauch-Farce gefüllt, buntem Spargel-Curry und neuen Kartoffeln. Was hätte ich zu Hause dazu getrunken? Den 2015er Grauen Burgunder, Spätlese trocken, der Lage Heppenheimer Schlossberg? Ich hätte wahrscheinlich den 2014er Heppenheimer Schlossberg Spätburgunder trocken aus meinem kleinen aber feinen Weinkeller geholt.
Nicht so unbedingt mein Geschmack war (das haben auch andere Gäste bestätigt...) das Dessert: Ein Duett vom Sanddorn. Sanddornmousse und Sanddornparfait. Christoph Presser meinte, dass man hier Sanddorn in seinem ursprünglichen Geschmack hätte. Kennen würde man eher den Sanddorn-Likör. Stimmt... Oder die Sanddorn-Gummibärchen... In Verbindung mit dem Riesling Eiswein edelsüß (gelesen mit 170 Grad Oechsle) vom Heppenheimer Schlossberg (Jahrgang 2015) und die 2015er Gewürztraminer-Auslese edelsüß passte es aber wieder. Ich ließ Beide zusammen, Wein und Eis, auf der Zunge zergehen.

Ein wirklich gelungener Abend, der den kleinen aber feinen Winzer sehr erfreute. Auch die nette Gesellschaft am Tisch passte!! Sehr interessante Gespräche.... nicht nur über Wein...

Mittwoch, 26. April 2017 - 10:51 Uhr
Ganz schön kalt im Wingert

Im Moment ist es ganz schön kalt, wenn ich morgens einen Rundgang durch meinen Wingert mache. Ich hatte als kleiner aber feiner Winzer, im Gegensatz zu so machen Kollegen, Glück mit dem plötzlichen Kälteeinbruch. Meine Rebstöcke haben den Frost überstanden. In der Zeitung habe ich gelesen, dass Winzer anderer Regionen heftige Frostschäden in ihren Weinbergen haben und die jungen Triebe ALLER Reben verfroren sind. Das ist ein hundertprozentiger Ausfall. WAHNSINN!! Die Natur war in diesem Jahr einfach zwei Wochen zu früh dran. Das warme frühlingshafte Wetter sorgte dafür.

Trotz des kalten Wetters und des angekündigten Regens habe ich das Bensheimer Weingut Jäger besucht, um mich über das dortige Weinangebot zu informieren. Nach einem Rundgang über den weit über die Grenzen der Region hinaus bekannten Georgimarkt in der Innenstadt, war dies die richtige Entscheidung. Leicht durchgefroren fand ich einen Platz direkt an der Heizung in der gemütlichen Weinstube. Ein Plausch mit dem Junior und dann sehr interessante Gespräche mit dem Senior gehörten ebenso zu der Weinprobe, wie eine Stärkung mit "Spundekäs". Dies ist eine kulinarische Köstlichkeit aus Frischkäse und Quark, mit Zwiebeln und Paprikapulver verfeinert. Der von mir dazu ausgesuchte 2016er Bensheimer Riesling halbtrocken, der bei der Landesweinprämierung mit der silbernen Preismünze ausgezeichnet wurde, passte hervorragend dazu. In netter Gesellschaft von offensichtlichen Stammgästen war der Besuch bei Willi und Michael Jäger ein überaus lehrreiches Erlebnis für mich und der Tag klang recht belustigt aus.

Übrigens: Der Name "Spundekäs" kommt daher, dass der Käse früher in langgestreckt-konischer Form serviert wurde und an den Spund im oberen Teil des Holzfasses erinnerte.

Freitag, 7. April 2017 - 06:43 Uhr
Im Wingert: Meine Rebstöcke erwachen

Der Winter ist vorbei! Die Natur erwacht! Noch vor wenige Tagen haben die Mandel- und Magnolienbäume geblüht und man konnte sich an der Pracht erfreuen. Jetzt sieht man überall frisches Grün! Frühling in seiner schönsten Form.
Nun erwacht auch mein Wingert! Endlich, denn ich war schon heftig ungeduldig. Von den Winzerkollegen habe ich gehört, dass man mit der Vegetation in diesem Jahr sogar schon zwei Wochen früher ist.
Aber: Es müsste mal regnen. So ein schöner sanfter Frühlingsregen würde passen. Die Erde ist ziemlich trocken. Beim Rundgang durch meinen Wingert staubt die Erde sogar. Aber meinem Muscat bleu und auch Suzi vermissen noch nichts und entwickeln sich prächtig. Jeden Tag kann man sehen, wie alles wächst. Gut so, denn auch ich als kleiner aber feiner Winzer freue mich darüber.

Mittwoch, 29. März 2017 - 05:48 Uhr
Winzer haben Glück gehabt: Kein Pfand

Dieser Tage stand es in den Zeitungen: Winzer entgehen der Pfandpflicht. In dem neuen Verpackungsgesetz sind Wein und Sekt ausgenommen. Besonders für kleine Winzer wäre das schwierig geworden. Das hätte einen großen logistischen Aufwand mit sich gebracht. Hier in der Region kenne ich nur einen Betrieb, der Pfand für einige seiner Flaschen nimmt.
Wenn ich so in meinen kleinen aber feinen Weinkeller schaue... für jede Flasche Pfand bezahlen? Und dann die Flaschen wieder zurück zum Weingut? Und vorher erstmal hier deponieren?
Die Entscheidung der Gesetzgeber ist meiner Meinung nach richtig: Der Aufwand wäre auch für mich als bekennender Weinliebhaber groß. Nein, nicht dass ich in kurzer Zeit viele leere (also ausgetrunkene... ) Flaschen zwischenlagern müsste. Aber ich muss sie ja wieder zum Weingut zurück bringen. Und dann viele Kilometer durch die Lande fahren... wegen ein Paar leerer Flaschen.

Also: GUT GEMACHT, liebe Gesetzgeber!!!

Samstag, 25. März 2017 - 08:36 Uhr
Erste Weinreise 2017

Was macht ein kleiner aber feiner Winzer, wenn es im Wingert noch nicht so viel zu tun gibt? Ja.... Er geht auf Reisen, um sich in Sachen Wein weiterzubilden. Ziel der ersten Weinreise in diesem Jahr war Freiburg im Breisgau.
Die Stadt am Flüsschen Dreisam ist die größte Stadt Baden Württembergs und wirklich eine Reise wert. Viele kleine Gassen, die rund um das Freiburger Münster angeordnet sind. Die dortigen Geschäfte laden zum Verweilen ein. In den Lokalen in der Altstadt gibt es tolle regionale Gerichte. Ich lernte, was "Brägele" sind und was sich hinter "Bibiliskäs" verbirgt.
Freiburg ist für den engagierten Winzer deshalb so interessant, weil es an drei badische Weinbaubereichen grenzt: das Markgräfler Land, den Kaiserstuhl und Tuniberg. Und alle drei mit unterschiedlich aber typischen Rebsorten. Der badische Weinbauverband hat hier seinen Sitz. Auch das staatliche Weinbauinstitut ist hier.
Entsprechend groß ist in Freiburg das Angebot an unterschiedlichen Weinen.
Ich konnte zahlreiche Rotweine probieren. So auch eine Exklusiv-Abfüllung für das Hotel "The Alex". Einen wunderschönen trockenen Spätburgunder vom Weingut Rainer Schlumberger in Sulzburg-Laufen. Die Tochter, Josefine Schlumberger, war Deutsche Weinkönigin.
Mein Fazit: Auch Baden Württemberger Wein ist sehr gut und schmeckt!!!

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Dietmar Funck

Ja, ich bin unter die Winzer gegangen! Ein Vorhaben, das ich als Weinfreund, Weinliebhaber und Weinsammler schon lange ins Auge gefasst und jetzt umgesetzt habe. Verfolgt in meinem Blog, wie sich alles entwickelt.


 

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